Informationen und Hinweise

Feuerlöscher und Ihre Brandklassen


In öffenlichen Gebäuden weist Ihnen das oben abgebildete Schild den Weg zum nächsten Feuerlöscher:
Für den normalen Haushalt ist ein Schaumlöscher die richtige Wahl. Damit können Sie die meisten Entstehungsbrände gut bekämpfen. Verwenden Sie den Löscher jedoch nicht zum Löschen von brennendem Fett oder Öl z. B. in einer Friteuse.

Jeder Feuerlöscher muss in folgenden Fällen durch Fachpersonal gewartet werden:

  • nach jedem Löscheinsatz
  • nach einer unbeabsichtigten Betätigung
  • wenn Sie Beschädigungen am Löscher feststellen
  • spätestens nach zwei Jahren

Das Prüfdatum ist auf dem Löscher angegeben. Löscher, die längere Zeit nicht gewartet wurden, sind im Brandfall unter Umständen nicht einsatzbereit!

Brandklassen

Die Brandklassen sind in der DIN EN 2 genormt und bezeichnen die Eigenschaften des Brennstoffes. Seit Januar 2005 ist darin auch die Brandklasse F festgelegt. Durch die Klassifizierung erhalten Sie Anhaltspunkte, welche Feuerlöscher Sie bei bestimmten Bränden einsetzen können. Die Symbole finden Sie auf jedem Feuerlöscher - achten Sie das nächste Mal darauf, wenn Sie einen Löscher sehen.


Brandklasse A:
Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen, z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen.


Brandklasse B:
Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen, z. B. Benzin, Benzol, Öle, Lacke, Teer, Äther, Alkohol, Stearin, Paraffin.


Brandklasse C:
Brände von Gasen, z. B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas, Stadtgas.


Brandklasse D:
Brände von Metallen, z. B. Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen.


Brandklasse F:
Brände von Speiseölen und Speisefetten.

Die Brandklasse E wurde abgeschafft. Sie war für Brände in elektrischen Niederspannungsanlagen (bis 1000 Volt) vorgesehen. Für diesen Einsatzbereich können heute Löscher aller Brandklassen verwendet werden, sofern der aufgedruckte Sicherheitsabstand eingehalten wird.